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Alles was man wissen sollte +
wie man es erlernen kann
um einen Heli fliegen zu können ?
Solche und ähnliche Fragen erreichen mich fast täglich, allerhöchste Zeit hier ein paar Antworten zu geben: Der Markt ist zum Glück voll von schönen und weniger schönen Geräten und Modellen, so dass eine große Zahl möglicher Varianten zur Verfügung steht. Ich möchte daher hier versuchen die ganze Sache etwas zu strukturieren. Die Auswahl von Modellen und Komponenten richtet sich vor allem nach:
Der völlige Modellbau-Neuling
Die Steuerung von Flugmodellen kann sehr befriedigend sein, hat aber einige Tücken die man erst mal meistern muss. Die erste Hürde bei der Steuerung jedes Modells ist, wenn das Modell auf den Piloten zufliegt (zufährt). Die dabei auftretende scheinbare Verdrehung der Steuerfunktionen braucht einige Übung. Das ist auch der Grund, warum ich vor dem Einstieg zum Modellhubschrauber erst einen Zwischenschritt empfehle: Man sollte ein Gefühl für eine Fernsteuerung entwickeln. Das kann mit einem billigen Modellauto oder besser mit einem Elektro-Segler gemacht werden. Hubschrauber-Interessierte sollten sich bereits von Anfang an auch einen PC-Simulator gönnen. Aber Vorsicht: ein Simulator allein reicht nicht ! Ein reales Modell bringt einfach den gewissen "Kick", den ein Simulator nie vermitteln kann. Meine konkrete Empfehlung für den Neueinsteiger ins R/C-Hubschrauber Hobby ist daher folgende:
Graupner Junior-Sport erwähnt, der sich mit relativ billigen Komponenten fliegen lässt. Er benötigt zwei Servos, einen preiswerten Motor mit Regler und einen Empfänger.
(gute Qualität, ab Pentium-III lauffähig) oder der Aerofly (weite Verbreitung, ab Pentium-233). Für alle benötigt man eine 3D Graphikkarte. Nachdem man einige Tage am PC geübt hat, geht man mit dem Segler auf die grüne Wiese und macht die ersten Flugversuche. Mit ein bisschen Konzentration sollte man in der Lage sein das Ding zu fliegen. Als überaus hilfreich hat es sich erwiesen, wenn man einige Zeit lang mit einem billigen ferngesteuerten Spielzeugauto in der Wohnung herumfährt. Die Dinger kosten nur 25.-€. Wenn man es nicht mehr braucht, kann man es irgendeinem Kind weiterschenken. Während dieser ersten Übungstage sollte man sofort Kontakt zum DMFVaufnehmen um nach einem Modellbauverein in der Nachbarschaft suchen. Um den Segler zu fliegen und den Simulator zu betreiben braucht man natürlich eine Fernsteuerung. Aber bloß welche ? Hier die Antwort:
Die Fernsteuerung
Auch hier gibt es eine große Menge Angebote. Aber man sollte bereits von Anfang an daran denken, dass man ja irgendwann einen Hubschrauber fliegen will. Aus diesem Grund kommen billige Geräte kaum in Betracht. Der Sender sollte zumindestüber einen Taumelscheibenmischer verfügen. Hier muss bereits der Geldbeutel ein gewichtiges Wort mitreden, denn bis hinauf zu 1.400,- € ist fast alles möglich. Wer wirklich an Hubschraubern interessiert ist darf hier nicht sparen ! Von Graupner kommen die Sender MC18, MC20 oder MC24 oder von Robbe die FC18 oder FC28 in Frage. Da viele Piloten öfters auf die neuesten Modelle umsteigen, findet man die MC20 oft als Gebrauchtgerät zu interessanten Preisen. Kleinere Sender sollte man nur wählen (sofern sie hubi-tauglich sind), wenn man später bereit ist eventuell einen neuen zu kaufen. Wie sieht es mit dem Empfänger aus ? Hier kann man nicht viel falsch machen wenn man einen Markenempfänger kauft, der vom gleichen Hersteller wie der Sender stammt. Keinesfalls sollte man billige "Slow-Flyer" oder Miniaturempfänger kaufen. Übliche Standardempfänger wie z.B. der Graupner C19 oder SMC-19 oder andere sind gut brauchbar. PPM Empfänger sind ideal (PCM Empfänger haben in speziellen Situationen Vorteile, die ein Einsteiger aber kaum merken wird). Wer ein paar Mark mehr ausgeben will, kann sich einen Doppelsuper-Empfänger kaufen, wie z.B. den Graupner SMC-19DS.
Die Servos
Servos haben einige wichtige Daten, nach denen sie ausgewählt werden. Vor allem ist die maximale Stellkraft wichtig. Diese muss mit guter Reserve zum Modell passen. Wenn man bereits einen Hubi in Planung hat, kann man von folgender Grundempfehlung ausgehen:
Hier könnte der Graupner C4041 eingesetzt werden.
z.B. mit dem Graupner C4421.
wie z.B. den Graupner C341 oder ähnliches. Im Laufe der Zeit habe ich mir beim Servokauf für Hubis folgende persönliche Regeln angewöhnt: * Kunststoffgetriebe (Metall hat zuviel Spiel) (also keine C5007, sondern die erwähnten C4041)
Vor dem Erstflug
Vor dem Erstflug kommen noch zwei wichtige Dinge, die man keinesfalls vergessen darf, da das sonst teure Konsequenzen haben könnte ! Anmelden des Fernsteuersenders bei der zuständigen Behörde ( http://www.regtp.de ). Auskunft kann der örtliche Modellbauhändler geben. Ein Formular zur Anmeldung kann unter "Downloads/PDF"herunter geladen werden.. Weitere wichtige Hinweise zum Ausfüllen hier. Abschließen einer Haftpflichtversicherung für Modellflug. Sehr günstige Versicherungen kann man gleich über den DMFV abschließen, wo man auch entsprechend beraten wird.
Wo darf ich fliegen ?
Es ist erstaunlich, wie viele Gerüchte es zu dieser Frage gibt. Hier die Antwort:
Modellflugvereine haben meist eine Zulassung bis zu 20 kg für ihren Flugplatz.
Alleinstehende Gebäude gelten normalerweise nicht als Ansiedlung. Im Zweifelsfall nachfragen !
Abstand von mindestens 1,5 km einhalten. Generell gilt: Nur dort fliegen, wo Ärger unwahrscheinlich ist. Es ist sehr unangenehm wenn man landen muss, weil ein Förster mit der Schrotflinte herumfuchtelt.
Der Hubschrauber
Hier beginnt die Qual der Wahl. Die Möglichkeiten sind schier unerschöpflich. Daher hier nur eine kleine Auswahl als mögliche Entscheidungshilfe:
Diese Seite soll helfen, den ersten Flug mit dem neuen Helicopter zu meistern. Viele von uns bauen sich den ersten Hubschrauber. Aber was dann, was tun wenn er fertig ist ... ? Hier folgt eine kleine Hilfe für die ersten Schritte ins Heli-Hobby. Leider gibt es zu viele Hubis und zu viele Fernsteuerungen, so daß ich keine maßgeschneiderte Anleitung geben kann. Die Hinweise hier können aber als Richtschnur gelten damit mannichts vergißt und alle Schritte gewissenhaft ausführt.
Der Aufbau: Der Zusammenbau erfolgt genau nach der Anleitung des Herstellers. Bei teureren oder größeren Hubschraubern wird das in der Regel relativ problemlos funktionieren. Kleine, billige Helis brauchen oftmals kleine Tricks um sie vernünftig aufbauen zu können. Die folgende Beschreibung geht davon aus, daß der Hubschrauber fertig und nach Anleitung aufgebaut auf dem Tisch steht.
Taumelscheibe:
Die Taumelscheibe dient zur Steuerung des Hubschraubers und muß folgende Bewegungen ausführen können: Diese Bewegungen können mit 3 oder 4 Servos gemacht werden. Bei 3 Servos gibt es noch die 90 Grad oder 120 Grad Anlenkung. Die am einfachsten zu verstehende Anlenkung ist die 90 Grad Anlenkung. Dabei sind zwei gegenüberliegende Servos für die Kippbewegung links, rechts verantwortlich. Ein oder zwei weitere Servos sind für die vorne - hinten Bewegung zuständig. Bewegen sich alle Servos gleich, so ergibt sich die Hinauf-Hinunterbewegung. Man benötigt also 4 Servos, zwei Stück links und recht und weitere zwei Stück hinen und vorne. Oft wird eines dieser Servos einfach weggelassen und man arbeitet nur mit 3 Stück, was aber keinen Unterschied macht. Komplizierter ist die 120 Grad Anlenkung zu verstehen. Hier sind drei Servos im Winkel von 120 Grad um die Taumelscheibe angeordnet. Die gewünschten Bewegungen ergeben sich durch kombinierte Bewegung dieser Servos. Diese relativ komplexen Bewegungen werden im Sender berechnet und an die Servos weitergegeben. Das Endergebnis ist allerdings genau die gleiche Bewegung wie bei der 90 Grad Anlenkung. Viele Hubschrauber haben eine mechanische Mischung. Hier werden die Servos für die Nick- und Rollbewegung auf einem Schlitten montiert. Dieser wird dann von einem weiteren Servo bewegt wodurch sich die Pitchbewegung (hinauf, hinunter) ergibt. Bei der Programmierung der Fernsteuerung muß man meistens die Art der Anlenkung einstellen. Fernsteuerung: Vor der Prüfung der Fernsteuerung heißt die wichtigste Regel: MotorABKLEMMEN (natürlich nur bei Elektromotoren). Ein E-Motor kann leicht unbeabsichtigt anlaufen und muß bei Einstellarbeiten daher unbedingt abgeklemmt werden. 1. Prüfung der Taumelscheibe:
Die Knüppelbelegung wählt man so, wie man sie vom Flächenflugzeug gewohnt ist. Pitch auf den Gasknüppel, Roll auf den Querruderknüppel und Nick auf den Höhenruderknüppel. Wer noch keine Flächenflugzeuge geflogen hat, sollte Roll und Nick unbedingt auf den gleichen Knüppel legen, da man so die Taumelscheibe am besten steuern kann. Auf den anderen Knüppel legt man Gas (hinauf,hinunter) und das Heck (links,rechts). Rechtshänder bevorzugen oft für die Taumelscheibe den rechten Steuerknüppel, was aber im Prinzip egal ist. Wenn der Sender entsprechend eingestellt ist, schaltet man den Empfänger ein und prüft die Bewegung der Taumelscheibe. Viele Sender haben einen fertigen Taumelscheibenmischer. Dort muß man sich den zum Hubi passenden Modus aussuchen. Wenn man einen falschen Modus wählt, so bewegt sich die Taumelscheibe wirr umher. Es wird meistens auch der Fall sein, daß ein Servo verkehrt herum läuft. Dieses muß im Sender umgedreht werden. Erst wenn diese Einstellungen stimmen, wird sich die Taumelscheibe richtig bewegen (siehe Liste oben). 2. Prüfung des Heckrotors: Zuerst überlegt man sich, in welche Richtung die Heckrotorblätter drehen und in welche Richtung der Luftstrom bläst wenn die Blätter eine bestimmte Stellung angenommen haben. Wenn man nun den Heck-Knüppel nach links bewegt, so muß der Heckrotor auch nach links blasen (dadurch drückt man das Heck nach rechts und die Hubi-Nase geht wie gewünscht nach links). Stimmt das nicht, muß die Servorichtung im Sender umgedreht werden. 3. Weitere Grundeinstellungen Je nach benutzter Fernsteuerung müssen vor dem Erstflug noch folgende Einstellungen vorgenommen werden: Die diversen Heli-Mischer bleiben vorerst in ihren Grundeinstellungen und werden normalerweise beim Erstflug eingestellt. Wer aber noch überhaupt nicht fliegen kann, sollte noch folgende Voreinstellungen machen: * Pitchkurve: Pitch bei Knüppelmittelstellung auf ca. +40%. Genaue Hinweise zur Pitcheinstellung findet man auf der Seite "Pitch/Gas". Gaskurve: Gas bei Knüppelmittelstellung bei Elektro-Hubis auf ca. 80%, bei Verbrennerhubis auf ca. 50%. Bei Verbrennerhubis muß außerdem eine Leerlaufeinstellung zum Starten gemacht werden.
im Heading-Hold Modus darf kein statischer DMA eingestellt werden. Ebenso nicht beim Robbe 3D Gyro. Motor Bei Elektro-Hubis schließt man den Motor jetzt wieder an. Vor dem Anstecken das Akkus vergewissert man sich, daß der Steuerknüppel für Pitch/Gas auf Minimum steht und auch sonst keine Gasvorwahlen eingeschaltet sind. ( Zur Sicherheit schalten die meisten modernen Motor-Regler den Motor ab, wenn man irrtümlich im Sender Gas gegeben hat und den Antriebsakku ansteckt). Bei E-Hubis prüfe ich den Motor zuerst immer ohne Rotorblätter. So kann der Hubi nicht abheben. Trotzdem muß man auf die schnell rotierenden Paddel aufpassen und darf keinesfalls dem Hubi zu nahe kommen. Gas und Pitch liegen ja am gleichen Knüppel. Man bewegt diesen dann ganz langsam und gibt vorsichtig Gas. Der Motor muß anlaufen und der Rotor drehen. Bei Verbrenner Hubis ist die Leerlauf und Starteinstellung komplizierter. Manche Motorregler haben auch einen echten Drehzahlregler, welcher die Drehzahl immer auf einem konstanten Wert hält. In diesem Fall hat man das Gas auf einem separaten Regler und nicht am Pitchknüppel. Ich möchte übrigens empfehlen von Anfang an einen Autorotationsschalter im Sender zu programmieren. Dieser kann nämlich sehr gut als Not-Ausschalter für den Motor benutzt werden. Und solche Notfälle wo man den Motor schnell abschalten will, wird es Anfangs immer wieder geben. Einstellung und Prüfung der Pitchwerte Der Pitch steuert den Anstellwinkel der Rotorblätter. Dieser ist für den Auftrieb und damit für den ganzen Flugbetrieb von entscheidender Bedeutung. Fliege NIEMALS solange Du den Pitch nicht genau eingestellt hast !!! Dazu benötigt man eine Pitch-Lehre die es in jedem Modellbaugeschäft gibt. Dieses Meßinstrument ist für jeden Hubiflieger Pflicht! Es ist mir völlig unverständlich, daß es immer noch Hubi-Piloten gibt, die keine Pitchlehre besitzen. Übliche Modellhubschrauber fliegen bei einem Pitchwert (Anstellwinkel) von ungefähr -10 bis +10 Grad. Als Anfänger nutzt man den negativen Bereich nicht sondern stellt den Pitch von ungefähr -2 Grad bis +10 Grad ein (je nach Hubschrauber). Wenn man in Panik gerät, so nimmt man als Anfänger meist den Pitch/Gasknüppel voll herunter. Dadurch knallt man den Hubi brutal auf den Boden wenn der negative Pitch zu extrem ist. Das kann sogar dazu führen, daß die Rotorblätter in das Heckrohr einschlagen. Daher könnte man sogar mit einem Pitchbereich von 0 bis 10 Grad auskommen. Der maximale Pitch von +10 Grad gilt für Elektro-Hubis. Verbrenner arbeiten meist mit höherer Drehzahl und nur +8 bis +9 Grad Pitch. Um den Pitch zu messen, stellt man den Hubi waagrecht auf den Tisch (Wasserwaage). Dann richtet man die Paddelstange genau waagrecht aus und liest an der Pitchlehre den Gradwert ab. Dabei muß die Pitchlehre parallel zur Paddelstange ausgerichtet sein. Man macht das abwechselnd mit beiden Blättern und stellt den genau gleichen Wert ein. Bei diesen Messungen sollte man Geduld haben. Es ist normal, daß man Anfangs eine ganze Stunde oder mehr für die Pitcheinstellung braucht. Genauigkeit spart später viel Ärger am Flugfeld.
Zusammenfassung der Arbeiten in der Werkstatt:
1. Gewissenhafter Aufbau nach Bauanleitung Bis auf den Motor können alle Einstellarbeiten und Prüfungen in der Werkstatt vorgenommen werden. Zum ersten Mal am Flugfeld Selbst dem hartgesottenen Piloten klappern bei den ersten Flügen die Knie. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern beweist, daß einem der Hubi nicht gleichgültig ist und man vorsichtig und gewissenhaft vorgehen will.
Als erstes wird der Sender eingeschaltet. Man prüft, ob der Steuerknüppel für den Motor in der AUS Stellung ist. Dann schaltet man den Empfängerakku ein. Jetzt wartet man kurz bis der Kreisel betriebsbereit ist (einige Sekunden bis 20 Sekunden, je nach Kreisel). Dann prüft man die Taumelscheibenfunktion (Nick und Roll) und die Hecksteuerung. Dabei darf man keinesfalls unabsichtlich Gas geben ! Nun wird der Motor vorsichtig gestartet. E-Hubis: Man stellt den Hubi auf den vorgesehenen Startplatz und entfernt sich mehrere Meter. Dann gibt man ganz langsam Gas und läßt die Rotorblätter langsam hochfahren. Bei E-Hubis besteht die Gefahr, daß man zu schnell Gas gibt. Das schadet dem Getriebe und die Blätter können umklappen und eine starke Unwucht aufbauen. Den Pitchknüppel läßt man in der unteren Hälfte damit der Hubi nicht abheben kann. V-Hubis: Man stellt den Sender auf Leerlauf. Bei einem neuen Motor, oder wenn alle Schläuche noch leer sind, hält man den Auspuff zu und dreht mit dem Elektrostarter ganz kurz den Motor durch. Dadurch drückt es Sprit in Richtung Vergaser. Man schließt die Glühkerze an und hält mit einer Hand den Rotorkopf an einem Blatthalter ganz fest. Dann nimmt man den Elektrostarter, startet den Motor und stellt einen sicheren Leerlauf ein. Dabei den Rotorkopf niemals auslassen ! Sobald der Motor im Leerlauf läuft, trägt man den Hubi zum Startplatz. Jetzt erhöht man die Drehzahl langsam (was je nach Sender anders gemacht wird. Bei der MC-24 benutzt man dazu den Gaslimiter). Den Pitchknüppel läßt man in der unteren Hälfte damit der Hubi nicht abheben kann. Kontrolle des Hecks
Man kann jetzt gerade soviel Pitch geben, daß der Hubi leicht wird. Keinesfalls abheben ! Jetzt prüft man die Funktion der Hecksteuerung. Knüppel leicht nach links bewegen, die Nase des Hubis muß nach links gieren. Knüppel nach rechts, die Nase geht nach rechts. Ist der Knüppel in Mittelstellung, muß die Nase ruhig bleiben. Hat sie trotzdem eine Tendenz in eine Richtung zu drehen, trimmt man mit dem Trimmhebel aus. Das ist beim Erstflug praktisch immer notwendig. Danach schaltet man den Motor aus und verlängert (verkürzt) die Heckservoanlenkung so, daß die Hecktrimmung in der Mitte steht. Bevor das Heck nicht stabil ist, darf man keinesfalls weitermachen. Ein anderer Grund für ein unstabiles Heck könnte ein falsch eingestellter Kreisel sein. Aber das sollte man bereits in der Werkstatt geprüft haben. Die ersten Hopser Jetzt ist es soweit. Man gibt etwas mehr Pitch, der Hubi wird sehr leicht. Dann noch etwas mehr und der Hubi hebt fast ab. Er wird jetzt sehr unruhig und bricht sofort in irgendeine Richtung aus. Hochkonzentriert bemüht man sich, diesem Ausbrechen mit Nick- und Rollkommandos entgegenzuwirken. Wenn man merkt, daß der Hubi immer in dieselbe Richtung ausbrechen will, so trimmt man Nick oder Roll bis es keine Vorzugsrichtung mehr gibt. Jetzt beginnt die mühsame Zeit des Schweben lernen. Lese dazu die Kapitel Vorbereitung und Schweben lernen.
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