Modellhubschrauber + Flugschule

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Geschrieben von: Administrator   

 

 

Heutiges Funktionsprinzip des Hubschraubers


Das Grundkonzept des Hubschraubers beruht heute darauf, dass die vom Hauptrotor

erzeugte Kraft in Auftrieb und Vortrieb geteilt wird. Beim Single-Rotorsystem stabilisiert

ein Heckrotor das Luftfahrzeug um seine Hochachse. Beim Co-Axial-Rotorsystem erfolgt

die Verhinderung des so genannten Gierens um die Hochachse durch zwei Hauptrotoren,

die sich in entgegengesetzter Richtung - also gegenläufig - drehen. Meist wird die Stabilität

noch durch ein Leitwerk unterstützt. Der Nachteil dieser Konzepte ist die begrenzte

Geschwindigkeit von derzeit rund 280 bis 370 Kilometer pro Stunde. Befindet sich der

Hubschrauber gegenüber der Umgebungsluft in Ruhe, dann erzeugen alle Rotorblätter

den gleichen Auftrieb, sowohl die sich vorwärts als auch die sich rückwärts bewegenden.

Nimmt der Hubschrauber jedoch Geschwindigkeit auf, dann addiert sich diese zu der des in

Flugrichtung rotierenden Blattes. Der Auftrieb wird erhöht. Gleichzeitig verringert sich die

Relativgeschwindigkeit des sich entgegen der Flugrichtung bewegenden Blattes genau um

den Geschwindigkeitsbetrag, um den der Hubschrauber sich vorwärts bewegt. Der Auftrieb

verringert sich. Die Aerodynamiker ahnen jetzt schon, dass die Geschwindigkeit des Hubschraubers

ihre Grenze genau dann erreicht, wenn das in Flugrichtung drehende Blatt den Überschallbereich

erreicht und das sich entgegen der Flugrichtung bewegende Rotorblatt seinen Auftrieb verliert.

Durch den unterschiedlichen Auftrieb der Rotorblätter eines schnell fliegenden Hubschraubers besteht

zudem die Gefahr des unkontrollierten Rollens um die Längsachse.

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 14. Juli 2009 um 19:50 Uhr
 
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